Der Testlauf ist für Montagnachmittag, 17. August, geplant, im Zeitfenster von 13.30 bis 18.30 Uhr. Dabei wird das Kraftwerk in einer Sonderfahrweise betrieben, was zu außergewöhnlichem Lärm und Austritt von überschüssigem Wasserdampf führt. Alle Grenzwerte für Emissionen werden eingehalten werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht. Wir bitten für möglicherweise entstehende Unannehmlichkeiten um Verständnis.
Was ist ein Power-to-Heat-Kessel?
Das Power-to-Heat-Prinzip (PtH) basiert auf einem einfachen aber effektiven Konzept: Elektrische Energie und Wasser werden genutzt, um Wärme und Wasserdampf zu erzeugen. So wird ein Teil der für die Aufbereitung der Kalirohsalze benötigten Prozesswärme aus Strom statt aus Erdgas erzeugt. Diese Technologie trägt in Kombination mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen zur Dekarbonisierung der Kaliproduktion bei. Der PtH-Kessel am Werk Neuhof-Ellers ist 2025 in Betrieb gegangen und leistet 20 Megawatt. Bis zum Jahr 2030 sollen am Standort so 16.000 Megawattstunden Erdgas weniger verbraucht und 3.200 Tonnen CO2 weniger freigesetzt werden.