Corporate Governance
Corporate Governance

Verantwortungsbewusste Steuerung & Überwachung des Unternehmens

Der Begriff "Corporate Governance" steht für eine verantwortungsbewusste und transparente Unternehmensführung und -kontrolle, die auf langfristige Wertschaffung ausgerichtet ist. Diese Grundsätze sind seit langem die Basis für unsere Entscheidungs- und Kontrollprozesse.

Grundlage der Gestaltung von Führung und Kontrolle bei K+S sind die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften sowie unsere internen Regelungen. Dazu zählen beispielsweise das Aktien-, Mitbestimmungs- und Kapitalmarktrecht, Satzungen und Geschäftsordnungen unseres Aufsichtsrats und Vorstands sowie der Deutsche Corporate Governance Kodex.

Den Wortlaut des Deutschen Corporate Governance Kodex finden Sie unter www.corporate-governance-code.de. Die Entsprechenserklärung der K+S Aktiengesellschaft finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Über die gesetzlichen Pflichten hinausgehend haben wir Grundwerte und Prinzipien definiert, welche den Rahmen für unser Verhalten und unsere Entscheidungen vorgeben und Orientierung für unser unternehmerisches Handeln sind.

Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG

K+S Aktiengesellschaft, Kassel
Wertpapierkennnummer: KSAG88; ISIN: DE000KSAG888

Entsprechenserklärung Mai 2021

„Wir erklären, dass seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung vom 8. und 9. Dezember 2020 den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 16. Dezember 2019 entsprochen wurde, mit folgenden Ausnahmen:

  • Empfehlung G.10 Sätze 1 und 2 – Gewährung der langfristig variablen Vergütungsbestandteile überwiegend in Aktien und Verfügung über die Gewährungsbeträge
  • Empfehlung G.12 – Auszahlung offener variabler Vergütungsbestandteile 
  • Empfehlung G.13 Satz 2 – Anrechnung einer Abfindungszahlung auf die Karenzentschädigung

Der Aufsichtsrat hat zum 1. Januar 2018 ein neues Vorstandsvergütungssystem eingeführt, verbunden mit einer Umstellung des Long Term Incentive-Programms. Da Long Term Incentive-Programme unseres Erachtens eine gewisse Laufzeit und Stabilität benötigen, ist es nicht vorgesehen, das seit 1. Januar 2018 geltende Long Term Incentive-Programm aus Anlass des Inkrafttretens der neuen Empfehlungen des Kodex vom 16. Dezember 2019 nochmals grundlegend zu ändern. Zum 1. Januar 2020 haben wir allerdings im Hinblick auf die Aktualität und Bedeutung dieser Thematik Nachhaltigkeitsziele stärker in den Fokus der variablen Vergütung gerückt: Die Erreichung definierter Nachhaltigkeitsziele bildet nun die Grundlage für die Berechnung von 50 % des gesamten Long Term Incentive (LTI I). Wir halten es zudem für geboten, im Falle der Beendigung eines Vorstandsvertrags einzelfallabhängig über die Modalitäten der Auszahlung noch offener variabler Vergütungsbestandteile entscheiden zu können, unabhängig von den ursprünglich vereinbarten Fälligkeitszeitpunkten. Mit Ausscheiden ist ein Vorstandsmitglied nicht mehr für Erfolg oder Misserfolg des operativen Geschäfts verantwortlich. Wir halten es zudem für geboten, über die Höhe einer Abfindungszahlung und Karenzentschädigung abhängig vom Einzelfall und unter Beachtung der jeweiligen vertraglichen Regelungen zu entscheiden.

Derzeit und auch zukünftig wird den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen, mit den obengenannten und zusätzlich folgender Ausnahme:

  • Empfehlung G.8 –  nachträgliche Änderung der Zielwerte oder der Vergleichsparameter

Im Zuge  des Verkaufs der Operativen Einheit Americas wurde das Long-Term-Incentive I teilweise angepasst. Bezüglich der Lost-Time-Incident-Rate (Arbeitsunfälle im Verhältnis zu geleisteten Arbeitsstunden) wurden die Arbeitsunfälle der Operativen Einheit Americas herausgerechnet und damit Ausgangs-und Zielwerte angepasst.

Kassel, 10. Mai 2021“

K+S Aktiengesellschaft 

Der Aufsichtsrat         Der Vorstand  

 

Vorherige Entsprechenserklärungen