Corporate Governance
Corporate Governance

Verantwortungsbewusste Steuerung & Überwachung des Unternehmens

Der Begriff "Corporate Governance" steht für eine verantwortungsbewusste und transparente Unternehmensführung und -kontrolle, die auf langfristige Wertschaffung ausgerichtet ist. Diese Grundsätze sind seit langem die Basis für unsere Entscheidungs- und Kontrollprozesse.

Grundlage der Gestaltung von Führung und Kontrolle bei K+S sind die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften sowie unsere internen Regelungen. Dazu zählen beispielsweise das Aktien-, Mitbestimmungs- und Kapitalmarktrecht, Satzungen und Geschäftsordnungen unseres Aufsichtsrats und Vorstands sowie der Deutsche Corporate Governance Kodex.

Den Wortlaut des Deutschen Corporate Governance Kodex finden Sie unter www.corporate-governance-code.de. Die Entsprechenserklärung der K+S Aktiengesellschaft finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Über die gesetzlichen Pflichten hinausgehend haben wir Grundwerte und Prinzipien definiert, welche den Rahmen für unser Verhalten und unsere Entscheidungen vorgeben und Orientierung für unser unternehmerisches Handeln sind.

Entsprechenserklärung gemäß §161 AktG

K+S Aktiengesellschaft, Kassel
Wertpapierkennnummer: KSAG88; ISIN: DE000KSAG888

Entsprechenserklärung März 2020

„Wir erklären, dass den vom Bundesministerium der Justiz im amtlichen Teil des Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex im Jahr 2020 wie folgt entsprochen wird:

  • Im Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis zum 20. März 2020 in der Fassung vom 7. Februar 2017 in vollem Umfang

und

  • ab dem 20. März 2020 in der Fassung vom 16. Dezember 2019 mit Ausnahme der Empfehlungen G.10 Sätze 1 und 2 (Gewährung der langfristig variablen Vergütungsbestandteile überwiegend in Aktien und Verfügung über die Gewährungsbeträge), G.12 (Auszahlung offener variabler Vergütungsbestandteile) und G.13 Satz 2 (Anrechnung einer Abfindungszahlung auf die Karenzentschädigung).

Der Aufsichtsrat hat zum 1. Januar 2018 ein neues Vorstandsvergütungssystem eingeführt, verbunden mit einer Umstellung des Long Term Incentive-Programms. Da Long Term Incentive-Programme unseres Erachtens eine gewisse Laufzeit und Stabilität benötigen, ist es nicht vorgesehen, das seit 1. Januar 2018 geltende Long Term Incentive-Programm aus Anlass des Inkrafttretens der neuen Empfehlungen des Kodex vom 16. Dezember 2019 nochmals grundlegend zu ändern. Zum 1. Januar 2020 haben wir allerdings im Hinblick auf die Aktualität und Brisanz dieser Thematik Nachhaltigkeitsziele stärker in den Fokus der variablen Vergütung gerückt: Die Erreichung definierter Nachhaltigkeitsziele bildet nun die Grundlage für die Berechnung von 50 % des gesamten Long Term Incentive (LTI I). Wir halten es zudem für geboten, im Falle der Beendigung eines Vorstandsvertrags einzelfallabhängig über die Modalitäten der Auszahlung noch offener variabler Vergütungsbestandteile entscheiden zu können, unabhängig von den ursprünglich vereinbarten Fälligkeitszeitpunkten. Mit Ausscheiden ist ein Vorstandsmitglied nicht mehr für Erfolg oder Misserfolg des operativen Geschäfts verantwortlich. Wir halten es zudem für geboten, über die Höhe einer Abfindungszahlung und Karenzentschädigung abhängig vom Einzelfall und unter Beachtung der jeweiligen vertraglichen Regelungen zu entscheiden.

Kassel, 20. März 2020"

K+S Aktiengesellschaft

Der Aufsichtsrat             Der Vorstand

Umgang mit Kodexanregungen März 2020

Vorherige Entsprechenserklärungen