Presseinformation
Zahlen zum 2. Quartal und 1. Halbjahr

K+S hebt Prognosen für 2026 an und entspricht damit den Markterwartungen

Kassel, 12.08.2026 
K+S hat im zweiten Quartal 2026 beim operativen Ergebnis EBITDA die Markterwartung übertroffen, während sich der bereinigte Freie Cashflow gegenüber dem Vorjahr zwar verbessert hat, jedoch in etwa gleicher Größenordnung unter der Markterwartung liegt. Für das Gesamtjahr 2026 hebt K+S die Prognosen an und entspricht damit den Markterwartungen.

K+S hat im zweiten Quartal 2026 beim operativen Ergebnis EBITDA die Markterwartung übertroffen, während sich der bereinigte Freie Cashflow gegenüber dem Vorjahr zwar verbessert hat, jedoch in etwa gleicher Größenordnung unter der Markterwartung liegt. Für das Gesamtjahr 2026 hebt K+S die Prognosen an und entspricht damit den Markterwartungen. 

K+S hat den Umsatz im zweiten Quartal spürbar auf 978 Mio. € (Q2/2025: 871 Mio. €) erhöht. Das operative Ergebnis EBITDA verbesserte sich deutlich auf 176 Mio. € nach 110 Mio. € im Vorjahresquartal und übertraf damit die Markterwartung von 149 Mio. €. Der bereinigte Freie Cashflow unterschritt die Markterwartung hingegen in etwa gleicher Größenordnung und erreichte im ersten Halbjahr 2026 einen Wert von +101 Mio. € (H1/2025: +24 Mio. €; letzte Vara-Konsensschätzung: 119 Mio. €). 

„Wir haben im ersten Halbjahr bewiesen, dass K+S auch in einem anspruchsvollen geopolitischen und makroökonomischen Umfeld operativ stark aufgestellt ist. Die hohe Nachfrage nach Kali verbunden mit der positiven Preisentwicklung, unsere verbesserte Produktionsleistung und das sehr gute Salzgeschäft stärken Umsatz, Ergebnis und Cashflow. Auch unsere Kostendisziplin machte sich im zweiten Quartal positiv bemerkbar", sagt der K+S-Vorstandsvorsitzende Dr. Christian H. Meyer. „Deshalb heben wir unsere Prognose für das EBITDA und den Freien Cashflow für das Gesamtjahr an, auch wenn noch nicht absehbar ist, wie sich die unklare Entwicklung des Konflikts im Mittleren Osten weiter auswirken wird. Gleichzeitig bleiben wir auf finanzielle Disziplin, Verlässlichkeit für unsere Kunden und die Umsetzung unserer strategischen Großprojekte fokussiert“, so Dr. Meyer weiter.

Entwicklungen in den Kundensegmenten

Im Kundensegment Landwirtschaft stieg der Umsatz im zweiten Quartal spürbar auf 700 Mio. € (Q2/2025: 618 Mio. €) an. Wesentliche Treiber hierfür waren gestiegene Absatzmengen, auch infolge einer höheren Produktionsleistung, sowie höhere Durchschnittspreise. Im Berichtsquartal lag der Umsatz in Europa bei 281 Mio. € (Q2/2025: 290 Mio. €) und in Übersee bei 419 Mio. € (Q2/2025: 328 Mio. €). Das Absatzvolumen ohne Handelswaren betrug im zweiten Quartal 1,90 Mio. t nach 1,74 Mio. t im Vorjahresquartal.  

Im Kundensegment Industrie+ lag der Umsatz im zweiten Quartal mit 278 Mio. € spürbar über dem Vorjahresquartal (Q2/2025: 254 Mio. €). Die Absatzmenge erhöhte sich auf 1,47 Mio. t nach 1,31 Mio. t im Vorjahreszeitraum. Maßgeblich hierfür waren die nach dem strengen Winter weiterhin erhöhten Absatzmengen im Auftausalzgeschäft sowie positive Entwicklungen in weiteren Anwendungsgebieten. Zusätzlich wirkten sich auch realisierte Preissteigerungen in mehreren Produktgruppen positiv aus. 

Ausblick für 2026 angehoben

K+S geht für den weiteren Jahresverlauf unverändert von einer hohen Kapazitätsauslastung im globalen Kalimarkt aus. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Unternehmen mittlerweile ein operatives Ergebnis EBITDA zwischen 680 und 760 Mio. € (bisherige Prognose: 630 bis 730 Mio. €; 2025: 613 Mio. €), die Mitte dieser Bandbreite entspricht der Gesamtjahresmarkterwartung. Für den Mittelpunkt der Bandbreite wird unterstellt, dass das zur Jahresmitte erreichte Preisniveau der Produkte im Kundensegment Landwirtschaft im Durchschnitt des zweiten Halbjahres in etwa stabil gehalten werden kann.  

Für den bereinigten Freien Cashflow geht K+S bei einem Investitionsvolumen von weiterhin rund 600 Mio. € im Jahr 2026 mittlerweile von einem positiven Wert in mittlerer bis höherer zweistelliger Millionenhöhe aus (bisherige Prognose: mindestens ausgeglichen; 2025: 29 Mio. €). 

Weitere Annahmen, auf denen die Einschätzung für das Gesamtjahr 2026 beruht, sowie die unterstellten Szenarien für das obere und untere Ende der Prognosebandbreite werden auf Seite 17 des H1/2026 Halbjahresfinanzberichts beschrieben. 

Strategische Großprojekte schreiten voran

Mit dem Umbau der Fabrik Wintershall hat zuletzt auch die übertägige Umsetzung des Großprojekts „Werra 2060“ begonnen. Bis zum Sommer 2028 soll dieser Standort von der bisherigen Fahrweise auf trockene Aufbereitung umgestellt werden. Insgesamt investiert K+S rund 600 Mio. € in dieses Transformationsprojekt, mit dem  die Kaliproduktion an der Werra langfristig gesichert und zugleich auch die Umwelt entlastet wird.  

Auch die Kapazitätserweiterung (Ramp-up) am kanadischen Werk Bethune kommt planmäßig voran. Dort wurde im ersten Halbjahr vor allem in den Bau einer Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage (KWK) sowie in die kontinuierliche Weiterentwicklung der dortigen Kavernen und Pads investiert.

Übernahme des Qemetica-Salzgeschäfts

Wie bereits berichtet, haben K+S und Qemetica am 2. Juni 2026 eine Vereinbarung über den Erwerb des Salzgeschäfts von Qemetica mit Standorten in Janikowo, Polen, und Staßfurt, Deutschland, unterzeichnet.  

Damit baut K+S das eigene europäische Salzgeschäft weiter aus und es entsteht zusätzliches Wachstumspotenzial in Mittel- und Osteuropa. 

Der Schwerpunkt der beiden Qemetica-Standorte liegt in der Produktion von Salzspezialitäten zur Wasserenthärtung und für die Lebensmittelindustrie. 

Als Kaufpreis wurden 350 Mio. € vereinbart sowie eine erfolgsabhängige Prämie von bis zu 30 Mio. €. Zur Finanzierung der Übernahme und für allgemeine Geschäftszwecke hat K+S bereits am 9. Juni 2026 erfolgreich Wandelanleihen im Volumen von insgesamt 320 Mio. € platziert. „Die große Nachfrage bei der erfolgreichen Platzierung der Anleihen unterstreicht das Vertrauen des Kapitalmarktes in K+S und unterstützt unsere strategische Kapitalallokation“, betont K+S-Finanzvorstand Dr. Jens Christian Keuthen. 

Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen Vollzugsbedingungen, einschließlich der noch ausstehenden Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden, und wird im ersten Quartal 2027 erwartet. 

Hinweise

Zusätzliche Informationen und Daten zur Entwicklung im zweiten Quartal 2026 erhalten Sie im H1/2026 Halbjahresfinanzbericht, in den Q2/2026 Facts & Figures, sowie im Video zur Geschäftsentwicklung mit Dr. Christian H. Meyer, K+S-Vorstandsvorsitzender. Eine Videokonferenz für Analysten mit Dr. Christian H. Meyer und Finanzvorstand Dr. Jens Christian Keuthen in englischer Sprache findet heute um 10:00 Uhr statt. Pressevertreter sowie die interessierte Öffentlichkeit sind eingeladen, der Konferenz über einen Live Audio Webcast zu folgen. Die Konferenz wird aufgezeichnet und steht im Anschluss auch als Audio-Aufzeichnung zur Verfügung. 

Über K+S

Wir leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag: Landwirten helfen wir bei der Sicherung der Welternährung. Mit unseren Produkten halten wir zahlreiche Industrien am Laufen. Wir bereichern das tägliche Leben von Konsumenten und sorgen für Sicherheit im Winter. Mit rund 11.000 Mitarbeitern, Produktionsstätten auf zwei Kontinenten und einem weltweiten Vertriebsnetz sind wir ein verlässlicher Partner für unsere Kunden. Gleichzeitig richten wir uns neu aus: Wir setzen noch stärker als bisher auf Düngemittel und Spezialitäten. Wir werden schlanker, kosteneffizienter, digitaler und leistungsorientierter. Auf einer soliden finanziellen Basis erschließen wir uns neue Märkte und Geschäftsmodelle. Wir bekennen uns zu unserer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung in allen Regionen, in denen wir tätig sind.

Zukunftsbezogene Aussagen

Diese Presseinformation enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken – wie sie beispielsweise im Risikobericht des aktuellen Geschäftsberichtes genannt werden – eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in dieser Presseinformation enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Ihr(e) Ansprechpartner

Wudonig michael.wudonig@k-plus-s.com
Michael Wudonig
Pressesprecher Konzernthemen
Bock, CFA julia.bock@k-plus-s.com
Julia Bock, CFA
Leiterin Investor Relations & Corporate Secretary

Weitere Presseinformationen

Per Klick zu folgenden Themengebieten springen:

Social Media

Folgen Sie uns auf