Ashburton Salt

Solarsalz aus Australien

Im Jahr 2016 hat K+S den Planungsprozess zur Errichtung einer Produktionsstätte für Solarsalz in Westaustralien gestartet. Mit dem dort gewonnenen Salz wollen wir unsere Expansion nach Asien vorantreiben. In der Region sehen wir großes Wachstumspotenzial. Wir gehen von einer möglichen Jahresproduktion von 4,5 Mio. Tonnen Salz aus.

Ashburton Salt: Salz aus dem Meer

Landkarte geplantes Projektgebiet Ashburton Salt
Projektgebiet Ashburton Salt

Das Projekt befindet sich rund 40 km südlich von Onslow im Norden Westaustraliens. Die Küstenregion hat sich mit mehreren Anlagen für die Gewinnung von Meersalz etabliert. Solarsalz wird aus Meerwasser gewonnen – und damit aus einer erneuerbaren Quelle. Das Wasser wird durch offene Verdunstungsbecken geleitet. Nach mehreren Monaten Sonneneinstrahlung kristallisiert das Salz in einem Endbecken aus.

K+S verfügt über langjährige Erfahrung in der Herstellung von Solarsalz auf den Bahamas, in Brasilien und den USA.

Wir sehen hier das Potenzial für eine langfristige, ökonomisch erfolgreiche Salzproduktion, von der auch die Bevölkerung in Westaustralien profitieren wird. Nach ersten Schätzungen veranschlagt K+S für die vollständige Entwicklung des Projektes bis zum Produktionsstart ein Investitionsvolumen von rund 350 Mio. australischen Dollar (ca. 225 Mio. Euro). Die Produktionsstätte dürfte im Endausbau etwa 75 dauerhafte Arbeitsplätze schaffen und lokales Gewerbe und Dienstleister in den Gemeinden Onslow und Exmouth unterstützen.

Aktueller Stand des Projektes

Ashburton Salt Projektgebiet bei Onslow
Das Projektgebiet in der Nähe von Onslow im Norden von Westaustralien

Die Curtin University im westaustralischen Perth hat die Wasserqualität im östlichen Bereich des Exmouth Golfs untersucht. Dies hat ergeben, dass die Salzkonzentration nahe Onslow deutlich höher ist als ursprünglich erwartet. Daher wird nun eine mögliche Jahresproduktionsmenge von 4,5 Mio. (ursprünglich 3,5 Mio. ) Tonnen Salz angenommen bei sonst unveränderten Projektparametern.

Im Rahmen einer Forschungspartnerschaft zwischen K+S und der University of Western Australia (UWA) werden aktuell die Auswirkungen von Zyklonen und anderen Wetterereignissen auf die Wasserqualität und das Meeresökosystem im Exmouth Golf untersucht. Im Rahmen dieses Projekts werden Forscher unter der Leitung der Doktorandin Paula Cartwright von der UWA Oceans Graduate School die Wasserqualität messen. Sie werden marine Lebensräume im Exmouth Golf und der Urala Creek-Küste über einen Zeitraum von 18 Monaten kartieren.

Umweltverträglichkeit

K+S plant, die nach Umweltgesichtspunkten bestverfügbare Technik für das Projekt einzusetzen. Wir stützen uns auf lokale wie globale Expertise, um eine nachhaltige Umweltverträglichkeit zu gewährleisten. Umweltwissenschaftler und Projektingenieure arbeiten Hand in Hand.

Damit das Projektgebiet möglichst wenig an den Exmouth Golf angrenzt, haben wir es rund 40 km südwestlich von Onslow angesiedelt. Wir schaffen einen räumlichen Puffer zu den Mangrovenbäumen, die einen wichtigen Teil des lokalen Ökosystems darstellen, und minimieren die Auswirkungen auf die Algenvorkommen. Zu entsorgendes Restsalzwasser wird nicht langfristig gespeichert. Stattdessen untersuchen wir andere Methoden des Salzwassermanagements, die als umweltverträglich gelten. Baggerarbeiten am Meeresboden werden wir, sofern möglich, vollständig vermeiden oder aber auf ein Minimum reduzieren.

Eine umfassende Umweltverträglichkeitsprüfung sowie ein Umweltmanagement sorgen dafür, dass die Auswirkungen auf die Umwelt im Projektgebiet minimiert werden. Es wird langfristig zu den umweltverträglichsten Solarsalzprojekten in Australien sowie weltweit gehören.

Mit unserem Ashburton Salt-Projekt wollen wir unsere geplante Expansion nach Asien vorantreiben. Wir sehen dort großes Potenzial und wollen am erwarteten Wachstum in Zukunft nachhaltig teilhaben."
Mark Roberts, Mitglied des Vorstands der K+S Aktiengesellschaft
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