Hauptsitz der MSW-Chemie in Langelsheim
Langelsheim

MSW-Chemie

MSW-Chemie GmbH gehört zur K+S Gruppe und ist auf die Herstellung handhabungssicherer gewerblicher Sprengstoffe spezialisiert, die überwiegend im Bergbau eingesetzt werden. Zu den Hauptabnehmern zählen Salz- und Kalibergwerke.

Im Jahr 1921 als Mitteldeutsche Sprengstoffwerke Miedziankit GmbH gegründet, ist MSW seit 100 Jahren in Langelsheim ansässig und bietet derzeit 22 Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz.

MSW-Chemie GmbH
Adresse
Seesener Str. 19
38685 Langelsheim
Deutschland
Kontakt
+49 5326 9108 20
info@msw-chemie.de
Meldungen

Aktuelles vom Standort Langelsheim

100 Jahre MSW-Chemie

Weichen für die Zukunft sind gestellt

Mehr als ein Grund zum Feiern für das traditionsreiche Unternehmen an der Seesener Straße: die MSW-Chemie begeht nicht nur ihr 100jähriges Firmenbestehen, sondern bereitet sich gerade auf eine grundlegende Modernisierung des Betriebes vor. Mit der Herstellung eines neu entwickelten Sprengstoffes soll ein neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte aufgeschlagen werden.

Als Produzent von Sprengstoffen für Bergbau- und Steinbruchbetriebe wurde am 6. Juni 1921 die „Mitteldeutsche Sprengstoffwerke Miedziankit G.M.B.H.“ gegründet. Die Betriebsanlagen wurden am Rand von Langelsheim auf dem weitläufigen Areal eines ehemaligen Steinbruchs errichtet, auf dem sie sich noch heute befinden. Hauptkunden waren zu dieser Zeit die zahlreichen Kalibergwerke in Mitteldeutschland, die von Langelsheim aus mit Chloratit-Sprengstoff für die bergmännische Gewinnungsarbeit beliefert wurden.

Geschäftsprinzip Innovation

Die Anpassungsfähigkeit an neue Anforderungen und sich ändernde Rahmenbedingungen in wechselvollen Zeitläufen ist bei der MSW-Chemie, wie das Unternehmen seit 1976 heißt, seit jeher fester Bestandteil der Arbeit und gehört seit einem Jahrhundert zur DNA. Für Arbeitssicherheit, Herstellungsverfahren, Produkteigenschaften und Transportlogistik gilt: MSW war und ist stets auf der Höhe der Zeit und nicht selten auch Treiber neuer, innovativer Entwicklungen.

Das trifft auch auf das neue Produkt zu, einen granularen Sprengstoff mit besonders niedrigen Emissionen. Er soll zukünftig das Standardprodukt im Bergbau werden, weil er nicht nur handhabungssicher, zuverlässig und effizient ist, sondern auch wesentlich dazu beitragen wird, die niedrigeren Arbeitsplatzgrenzwerte unter Tage einhalten zu können. Derzeit entsteht eine Versuchsstrecke, um die Herstellung des neuen Produkts zur Betriebsreife zu entwickeln. Ab 2023 soll dann die Produktion auf den neuen Sprengstoff umgestellt werden.

Gute Perspektive für MSW

Die MSW-Chemie hat zu Beginn ihres zweiten Betriebs-Jahrhunderts allen Grund, optimistisch in die Zukunft zu blicken: eine motivierte und erfahrene Mannschaft, ein innovatives Produkt und eine stabile Marktposition sind tragfähige Säulen für eine aussichtsreiche Entwicklung.

Geschäftsführer Prof. Dr. Rüdiger Triebel fasst zusammen: „Wir haben bei MSW das Expertenwissen aus 100 Jahren Sprengstoffentwicklung und -produktion. Mit unserem neuen Produkt setzen wir uns an die Spitze der Entwicklung und gestalten sie maßgebend. Das ist nicht nur gut für den Standort und die Arbeitsplätze in Langelsheim, wir sichern auch die zuverlässige Versorgung der Bergwerke und Steinbrüche unserer Kunden mit einem unverzichtbaren, innovativen und sicheren Produkt für die heimische Rohstoffgewinnung.“

Weitere Themen

Das könnte Sie auch interessieren