Werk Werra

Werra von Ölfilm gereinigt

17.08.2022
Der Ölfilm in der Werra ist beseitigt. Den Werkfeuerwehren des K+S-Werks Werra ist es gelungen das Öl, das am Montag aufgrund eines Defekts an der Ölkühlung des Kraftwerks Wintershall in Heringen ausgetreten ist, vollständig zu entfernen. Bereits Dienstagvormittag erreichten die ersten Teile des Ölfilms die Ölsperre in der Werra. Im Laufe des Tages konnte der gesamte Ölfilm vollständig aufgehalten werden.

Nachdem der Ölaustritt umgehend gestoppt worden war, wurde ein Großteil der ausgetretenen Menge noch vor Ort zurückgehalten. Eine geringe Menge Öl gelangte allerdings über die Flusswasserkühlung in die Werra. Nach einer vollständigen Untersuchung der Anlage sind ca. 60 Liter Öl in die Werra gelangt, die nun fachmännisch entsorgt werden. 

Auch hierüber sind die zuständigen hessischen und thüringischen Behörden durch K+S informiert worden.

Über K+S und das Werk Werra

Wir leisten einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag: Landwirten helfen wir bei der Sicherung der Welternährung. Mit unseren Produkten halten wir zahlreiche Industrien am Laufen. Wir bereichern das tägliche Leben von Konsumenten und sorgen für Sicherheit im Winter. Mit rund 11.000 Mitarbeitern, Produktionsstätten auf zwei Kontinenten und einem weltweiten Vertriebsnetz sind wir ein verlässlicher Partner für unsere Kunden. Gleichzeitig richten wir uns neu aus: Wir setzen noch stärker als bisher auf Düngemittel und Spezialitäten. Wir werden schlanker, kosteneffizienter, digitaler und leistungsorientierter. Auf einer soliden finanziellen Basis erschließen wir uns neue Märkte und Geschäftsmodelle. Wir bekennen uns zu unserer gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung in allen Regionen, in denen wir tätig sind.

Das Verbundwerk Werra mit seinen Standorten Hattorf und Wintershall in Hessen und Unterbreizbach und Merkers in Thüringen ist der größte Standort der K+S Minerals and Agriculture GmbH. Im Kaliwerk Werra werden neben Düngemitteln auch Vorprodukte für vielfältige technische und industrielle Anwendungen sowie für die Pharma-, Lebensmittel- und Futtermittelindustrie hergestellt. Es beschäftigt fast 4400 Menschen, darunter 300 Auszubildende. Damit ist es ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Städtedreieck zwischen Bad Hersfeld, Bad Salzungen und Eisenach. Darüber hinaus ist es ein bedeutender Auftraggeber für die ansässige mittelständische Wirtschaft und trägt maßgeblich zur Wertschöpfung in der Region bei. Das macht es zu einem zentralen Baustein für die wirtschaftliche und demographische Entwicklung der Region Osthessen/Westthüringen.

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