K+S begrüßt Entscheidung der DB Netz AG

Geplante Schnellbahntrasse wird Kalibergbau im Werrarevier nicht berühren

05.07.2021
Das Bahnprojekt Fulda–Gerstungen wird keine Einschränkungen für den Kalibergbau im Werrarevier mit sich bringen. Das war das Ergebnis des neunten Beteiligungsforums der DB Netz AG im osthessischen Bad Hersfeld am vergangenen Freitag. Demnach wird die geplante Trasse künftige Abbaugebiete nicht tangieren.

„Für K+S und unsere Mitarbeiter ist das eine gute Nachricht“, erklärt der Leiter des Werks Werra, Martin Ebeling. Laut DB Netz AG wird es nach den aktuellen Plänen keine Ausfädelung bei Hünfeld-Michelsrombach geben. Somit wird die neue Bahntrasse auch das geplante Abbaufeld Marbach nicht berühren, das für die Zukunft des Kalibergbaus im Werrarevier von großer Bedeutung ist. Das Feld erstreckt sich vom südwestlichen Rand des derzeitigen Abbaus im osthessischen Eitratal in Richtung Fulda. K+S will es langfristig erschließen, um weiter wertvolle Kalidüngemittel und andere wichtige mineralische Erzeugnisse für Landwirtschaft und Industrie produzieren zu können. „Das Feld Marbach eröffnet für das Werk Werra eine Perspektive bis 2060“, erläutert Ebeling.

Hochgeschwindigkeitsstrecken haben sehr hohe Ansprüche an den Baugrund. Deshalb müssen die Planer der DB bei der Bewertung der Trasse geologische Einflussfaktoren intensiv prüfen. Dabei hat die Bahn auch auf geologische Daten zurückgegriffen, die K+S im Zuge der Erkundung des Feldes Marbach gewonnen hat. „Diese Vorgehensweise wurde durch die Raumordnungsbehörde des Regierungspräsidiums Kassel so vorgegeben, und wir sind dem gerne nachgekommen“, erklärt Ebeling zur Zusammenarbeit mit allen Beteiligten des Verfahrens.

Über K+S und das Werk Werra

K+S versteht sich als ein auf den Kunden fokussierter, eigenständiger Anbieter von mineralischen Produkten für die Bereiche Landwirtschaft, Industrie, Verbraucher und Gemeinden. Wir helfen Landwirten bei der Sicherung der Welternährung, bieten Lösungen, die Industrien am Laufen halten, bereichern das tägliche Leben der Konsumenten und sorgen für Sicherheit im Winter. Die stetig steigende Nachfrage nach mineralischen Produkten bedienen wir aus Produktionsstätten in Europa und Nordamerika sowie einem weltweiten Vertriebsnetz. Wir streben nach Nachhaltigkeit, denn wir bekennen uns zu unserer Verantwortung gegenüber Menschen, der Umwelt, den Gemeinden und der Wirtschaft in den Regionen, in denen wir tätig sind.

Das Verbundwerk Werra mit seinen Standorten Hattorf und Wintershall in Hessen und Unterbreizbach und Merkers in Thüringen ist der größte Standort der K+S Minerals and Agriculture GmbH. Im Kaliwerk Werra werden neben Düngemitteln auch Vorprodukte für vielfältige technische und industrielle Anwendungen sowie für die Pharma-, Lebensmittel- und Futtermittelindustrie hergestellt. Es beschäftigt fast 4400 Menschen, darunter 300 Auszubildende. Damit ist es ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb im Städtedreieck zwischen Bad Hersfeld, Bad Salzungen und Eisenach. Darüber hinaus ist es ein bedeutender Auftraggeber für die ansässige mittelständische Wirtschaft und trägt maßgeblich zur Wertschöpfung in der Region bei. Das macht es zu einem zentralen Baustein für die wirtschaftliche und demographische Entwicklung der Region Osthessen/Westthüringen.

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Pressesprecher deutsche Standorte / Gruppengesellschaften