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Innopark Sigmundshall

“Solving some of society’s biggest food challenges at
the root”

Vision und Mission

Die Vergangenheit für Innovationen von Morgen nutzen

Eine wachsende Weltbevölkerung benötigt kluge, neue Ansätze, um die Menschheit auch in Zukunft ernähren zu können und gleichzeitig die Ressourcen unseres Planeten zu schützen. Dafür wollen wir mit dem Innopark Sigmundshall einen Boden schaffen und Innovationsgeist kultvieren.

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Mit dem Innopark Sigmundshall (bei Hannover) bieten wir Partnern aus Industrie, Forschung und Gründerszene ein Zuhause, um gemeinsam an den globalen Herausforderungen unserer Zeit im Bereich Agrar, Ernährung und Gesundheit zu arbeiten.

Warum „at the root“? Weil die Probleme und Herausforderungen, die wir bereits heute in der Ernährungs- und Wertschöpfungskette sehen, mit der „Entstehung“ des Lebensmittels starten.

Warum Wir?

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Mit den Wurzeln im Bergbau fördern wir mineralische Produkte, die unter Tage gewonnen, über Tage veredelt und neben anderen Einsatzgebieten als Pflanzennährstoffe für die Boden- und Blattdüngung zum Einsatz kommen. In der Landwirtschaft helfen wir mit unseren Produkten und unserem agronomischen Know-how, Pflanzenkulturen bedarfsgerecht mit Nährstoffen zu versorgen.

 

 

Vereinfacht: Wir sind auch „Pflanzenernährer“. Deshalb wollen auch wir dazu beitragen, nachhaltige Lösungen und innovative Ansätze beim Thema Ernährung voranzubringen.

Was können wir bieten?

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Mit dem Innopark Sigmundshall können wir Infrastruktur und Flächenpotentiale anbieten, um z.B. im Labormaßstab getestete Technologien in übertägigen Hallen weiterzuentwickeln und sie auf eine industrielle Produktion anzupassen.

Flächenpotentiale bieten sich auch unter Tage. Unter Tage herrschen stabile Umgebungstemperaturen, die für die Produktion von Organismen ideale Wachstums-bedingungen bieten können. Hinzu kommt eine umfangreiche Werkstatt- sowie Analytikinfrastruktur mit dem zusätzlichen Zugriff auf ein breites Netzwerk an regionalen und überregionalen Partnern, die beim Prototypenbau unterstützen können. Mit diesen Services und Kompetenzen im Innopark Sigmundshall verstehen wir uns sowohl als Educationpartner und Enabler als auch direkter Innovationspartner.

Unsere Maxime: Kompetenzen bündeln und zusammenbringen

Wir sind der Überzeugung, dass die Herausforderungen für die Ernährung von Morgen nur gemeinschaftlich durch einen engen Schulterschluss zwischen allen Teilnehmern der Wertschöpfungskette erfolgreich vorangetrieben werden können. Insellösungen helfen nicht! Mit Partnern aus Industrie, Forschung und Start-up-Szene wollen wir über den Innopark Sigmundshall Verbindungen knüpfen und Partner zusammenbringen. Unser Ziel ist die kollaborative Arbeit an Zukunftsthemen. Wir wollen Landwirtschaft und Ernährung neu denken und so den gesellschaftlichen Wandel mitgestalten mit dem Ziel, die wichtigsten Innovationsfelder zu verstehen und in Geschäftsmodelle zu transformieren.

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Pilotprojekte

Unsere Pilotprojekte und Initiativen im Innopark Sigmundshall

In einem Pilotprojekt kultivieren wir seit 2018 im Innopark Sigmundshall Makroalgen. Aus Makroalgen können wertvolle Inhaltsstoffe wie Proteine, Lipide/Fettsäuren, Polysaccharide und Pigmente maßgeschneidert und unabhängig von landwirtschaftlicher Fläche hergestellt werden. Deren unkonventionelle Erzeugung in kontrollierten, geschlossenen Systemen, wie Indoor bzw. Vertical Farming oder Aquakultur-Systemen kann Bestandteil flächen- und ressourcenschonender Konzepte sein, in denen besondere Qualitäten erzeugt werden.

Seit November 2019 betreiben wir im Innopark Sigmundshall für die Kultivierung von Mikroalgen ein eigenes Photobioreaktorsystem.

Mikroalgen gelten als „Rohstoffquelle der Zukunft“. Aus ihrer Biomasse lassen sich sowohl Wirk- und Wertstoffe für die Pharma-, Kosmetik und Lebensmittelbranche herstellen, als auch Kraftstoffe und eine Vielzahl von Kohlenstoffverbindungen, die gegenwärtig noch aus Erdöl gewonnen werden. Sie sind die am schnellsten wachsenden Pflanzen auf unserem Planeten und können dank der hohen Effizienz ihres Stoffwechsels höhere Biomasseerträge pro Fläche und Zeit erzielen als terrestrische Pflanzen ohne landwirtschaftliche Nutzflächen zu beanspruchen.

Wir sind Partner des von der Bundesregierung geförderten Innovationsraums new.food.systems.

Das new.food.systems. steht unter der Koordination des Max Rubner-Instituts (MRI) in enger Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV), und vereint mehr als 50 Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft.

Ziel des new.food.systems ist es, einen Beitrag zur zukünftigen, nachhaltigen Ernährung und Gesundheit der Menschen zu leisten.

K+S fokussiert sich innerhalb des Innovationsraums auf das Innovationsfeld Controlled Environment Cultivation (CEC). Hierbei steht die Kultivierung von Organismen wie z. B. Pflanzen und Algen in geschlossenen und damit kontrollierbaren Systemen im Mittelpunkt. CEC bietet die Möglichkeit, neue pflanzliche Produkte unabhängig von Witterungsbedingungen und mit mehreren Ernten im Jahr fast ohne Einsatz von Pestiziden in Premium-Qualitäten zu erzeugen und dies unter Rückgewinnung von Wasser und Nährstoffen aus Rest- und Abfallstoffen. Auch neue Proteinquellen für die Lebens- und Futtermittelproduktion sowie für die Gewinnung anderer hochwertiger Inhaltsstoffe wie spezielle Fettsäuren, Carotinoide und andere Farbstoffe sowie Aromakomponenten und Ballaststoffe werden hier erschlossen.

Den Nährstoffmangel einer Pflanze frühzeitig mit dem Smartphone erkennen und damit Ernteausfälle verhindern: Dies soll mit dem Agrar Nährstoff Assistenten (ANA) von Spacenus möglich werden und Landwirte bei der bedarfsgerechten Düngung von Pflanzen unterstützen. Zur Entwicklung dieser digitalen Technologie im Bereich Precision Farming haben K+S und Spacenus, ein Start-up-Unternehmen mit Sitz in Darmstadt, eine enge Zusammenarbeit vereinbart.

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Partner und Netzwerk
Ihr Ansprechpartner

Haben Sie Fragen zum Innopark Sigmundshall?

Jan-Michael Dirkes
K+S Minerals and Agriculture GmbH
Jan-Michael Dierkes
Acceleration Cluster & Innopark Sigmundshall
Dr. Torsten Burghardt
K+S Minerals and Agriculture GmbH
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