Teaserbild-Wilde Ecke am Werk Neuhof
Wilde Ecken

Natur erleben – Pflanzen wachsen lassen

Die biologische Vielfalt sinkt und immer weniger naturbelassene Lebensräume stehen Tier- und Pflanzenarten zur Verfügung. Neueste Studien haben gezeigt, dass nachweislich über 30 Prozent der Insekten- und Vogelbestände europaweit zurück gegangen sind. Mit den sogenannten wilden Ecken wollen wir als K+S durch naturbelassene Lebensräume für Tier- und Pflanzenarten diesem Trend entgegenwirken.

 

 

Biologische Vielfalt gefährdet

Nicht gemähte wilde Ecke
Wilde Ecke am Werk Braunschweig-Lüneburg. Ausgangszustand: Regelmäßig gemähte Fläche. Größe: ca. 3.500 m²

Biologische Vielfalt bezeichnet neben der Vielzahl der Arten auch die Vielfalt der Lebensräume und die genetischen Besonderheiten innerhalb der Arten. Biologische Vielfalt ist die Grundvoraussetzung einer intakten Natur. Die biologische Vielfalt ist jedoch gefährdet, in Deutschland ebenso wie weltweit. Immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet oder bereits ausgestorben. Eine Möglichkeit die biologische Vielfalt zu schützen sind sogenannte wilde Ecken.

 

Wilde Ecken, in denen Natur Natur sein darf

Nicht gemähte Rasenfläche mit Wildblumen
Wilde Ecke am Werk Sigmundshall. Ausgangszustand: Regelmäßig gemähte Fläche. Größe: ca. 150m²

Damit wilde Ecken entstehen, reicht es aus, den Rasenmäher stehen zu lassen. Im eigenen Garten sollte am besten unterschieden werden zwischen häufig genutzten Teilen, die auch häufiger gemäht werden können, und wilden Ecken, wo sich die Natur relativ ungestört entwickeln kann und wo der Rasenmäher selten oder besser nie hinkommen sollte. So können beispielsweise Wildkräuter wachsen und Insekten, Vögel, Igel und Co. finden durch die dort wachsenden Pflanzen Futter und Unterschlupf. 

Wilde Ecken an K+S-Standorten

Nicht gemähte Rasenfläche am Werk Bernburg
Wilde Ecke am Werk Bernburg (1/2). Ausgangszustand: Regelmäßig gemähte Fläche. Größe: ca. 8.000 m²

Werk Bernburg, Braunschweig-Lüneburg, Sigmundshall, Siegfried-Giesen, Neuhof-Ellers und Werra haben der Natur freien Raum gelassen und wilde Ecken für mehr biologische Vielfalt wachsen lassen. So wurden beispielsweise am Werk Bernburg zwei Flächen mit insgesamt ca. 11.500 m² zu wilden Ecken, indem die ursprünglich regelmäßig gemähten Rasenflächen nicht mehr gemäht wurden.

Lassen Sie sich für das nächste Frühjahr inspirieren und lassen auch Sie eine wilde Ecke im eigenen Garten wachsen. So leisten auch Sie einen Beitrag zu mehr biologischer Vielfalt.

Mit Begeisterung haben wir am Werk Bernburg an geeigneten Stellen großzügig wilde Ecken angelegt.
Dr. Stefan Mutz, Leiter Produktion und Technik über Tage, Werk Bernburg

Der Schutz der Natur ist K+S wichtig

Ohne Eingriffe in die Umwelt kann es keine Kaliproduktion geben. Wir setzen alles daran, diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Lassen sie sich gar nicht vermeiden, sorgen wir für einen Ausgleich bzw. Ersatz. Zu solchen Maßnahmen sind wir gesetzlich verpflichtet. Wir legen jedoch Wert darauf, über das Vorgeschriebene hinaus einen Mehrwert für die Umwelt zu schaffen. Das zeigt sich beispielhaft an der Aktion Wilde Ecken. 

 

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