Naturschutz
Naturschutz / K+S Minerals and Agriculture GmbH

Schonender Umgang mit Natur und Umwelt

Der Schutz der Natur ist K+S wichtig. Doch ohne Eingriffe in die Umwelt kann es keine Kaliproduktion geben. Wir setzen alles daran, diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Lassen sie sich gar nicht vermeiden, sorgen wir für einen Ausgleich – und gehen nicht nur dabei über das gesetzlich Vorgeschriebene hinaus.

Einen Mehrwert für die Umwelt schaffen

Blogartikel Haselmaus 1

Unvermeidliche Eingriffe in Natur und Landschaft kompensieren wir mit Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen. Um diese Maßnahmen bestmöglich auf den jeweiligen Naturraum zuschneiden zu können, nutzen wir ein weites Spektrum an Möglichkeiten. Es reicht von der Anpflanzung von Gehölzen über die Aufwertung von Biotopen bis zur Extensivierung von Ackerflächen. Wir legen aber auch Kobel – also Quartiere – für die gefährdete Haselmaus an oder versetzen in aufwendiger Handarbeit Dutzende Ameisenhaufen, um die nützlichen Insekten vor den Folgen einer Haldenerweiterung zu schützen. Zu solchen Maßnahmen sind wir gesetzlich verpflichtet. K+S legt jedoch Wert darauf, dabei über das Vorgeschriebene hinaus einen Mehrwert für die Umwelt zu schaffen. So ist als Teil der Ausgleichsmaßnahmen für die Haldenerweiterung in Hattorf ein 19 Hektar großer Biotopverbund entstanden – ein „grünes Band“, das Wildkatzen als Vernetzungskorridor dient und Tieren und Pflanzen neuen Lebensraum gibt.

Freiwilliges Engagement

Blogartikel Bienen 3

Naturschutz geht alle an. Jenseits von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, mit denen wir unserer naturschutzrechtlichen Verantwortung bei konkreten Eingriffen nachkommen, startet K+S immer wieder freiwillige Naturschutzinitiativen an seinen Standorten. Ob die Schaffung von Nistplätzen für seltene Greifvögel an Fabrikfassaden, die Ansiedlung von Bienenvölkern auf Gebäudedächern oder die Beteiligung mit eigenen Programmpunkten am „Tag der Nachhaltigkeit“: K+S wird in vielfältiger Weise aktiv – nicht zuletzt, um seine Mitarbeiter für Fragen des Naturschutzes zu sensibilisieren. Zum Beispiel nutzen wir den Honig, den die Bienen bei K+S produzieren, um auf das Insektensterben aufmerksam zu machen. Wir binden unsere Beschäftigten aktiv ein, um ihnen Anreiz zu geben für eigene Nachhaltigkeitsaktivitäten, ob im Betrieb oder zu Hause. Ein Wettbewerb eröffnete Mitarbeitern die Möglichkeit, ihren persönlichen Einsatz für eine lebenswerte Zukunft zu präsentieren, vom Betrieb einer Familienimkerei bis zum Anbau des eigenen Gemüses.

Ein klarer Plan für den Naturschutz

Die Bienen auf dem Dach der K+S Zentrale sind ein Beispiel für unser Engagement und eine von vielen Maßnahmen unseres Biodiversitätsmanagements. Es unterstützt die Experten an den Standorten bei der Koordinierung der Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, bei der Entwicklung von Projekten für den Arten- und Naturschutz und der Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden. Das Biodiversitätsmanagement ist Bestandteil des operativen Nachhaltigkeitsmanagements und regional ausgerichtet. Denn Naturschutz ist eine Aufgabe, die konkret vor Ort angegangen werden muss. An Aktionsplattformen auf regionaler und Landesebene beteiligen wir uns nicht nur als Geldgeber, sondern aktiv und mit eigenem Know-how.

Bei unserem Biodiversitätsmanagement gehen wir in folgenden 5 Schritten vor:

  1. Einwirkungen auf Biotope und Artenvielfalt analysieren
  2. Risiken und Potentiale identifizieren
  3. Ziele setzen
  4. Maßnahmen planen und umsetzen
  5. Wirksamkeit prüfen 

Diese 5 Schritten sind vor allem für Baumaßnahmen, Erweiterungen von Anlagen oder Haldenerweiterungen unumgänglich. Sie ergänzen unsere grundlegende Vorgehensweise für den Umgang mit Eingriffen in die Natur: vermeiden, vermindern, ersetzen und zuletzt kompensieren.

Im Rahmen unseres europaweiten Biodiversitätsmanagements wird jährlich ein neuer Themenschwerpunkt gesetzt. 2019 wurde das Thema Insektensterben zentral erarbeitet und Potentiale für die Standorte identifiziert.