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Praktikumsstart während der Corona-Pandemie – Funktioniert das?

In einem kurzen Interview verrät uns der Praktikant Daniel, wie der Bewerbungsprozess und sein Praktikum während der Corona-Pandemie abgelaufen sind.

Glückauf Daniel, kannst du dich kurz vorstellen?

Glückauf, ich bin Daniel, 23 Jahre alt und habe in den letzten drei Monaten ein freiwilliges Praktikum in der Personalentwicklung bei K+S am Standort Kassel absolviert. Letztes Jahr habe ich mein duales BWL- Studium mit dem Schwerpunkt Handel abgeschlossen. Im kommenden Wintersemester beginne ich mein Masterstudium Human Resources Management.

Wie bist du darauf gekommen, ein Praktikum bei K+S zu absolvieren?

Mein ursprünglicher Plan war es, ab Ende April für vier Monate durch Südamerika zu reisen, bevor ich im Herbst mein Masterstudium beginne. Leider musste ich dann relativ kurzfristig meine Reisepläne aufgrund der Corona-Pandemie bis auf weiteres verschieben.

Die gewonnene Zeit wollte ich dennoch produktiv nutzen. Da ich vorher ein Praktikum in einer Personalberatung absolviert hatte, wollte ich nun gerne die Kundenseite kennenlernen. Die ausgeschriebene Stelle in der Personalentwicklung eignete sich optimal dafür. Zudem war K+S mir als regionaler Arbeitgeber bekannt.

Momentan befinden wir uns durch die Corona-Pandemie in etwas anderen Umständen. Wie verlief dein Bewerbungsprozess?

Meine doch eher kurzfristige Bewerbung lief trotz der momentanen Umstände schnell und unkompliziert ab. Über das K+S Bewerbungsportal habe ich meine Unterlagen hochgeladen und wurde kurze Zeit später zu einem virtuellen Bewerbungsgespräch über Microsoft Teams eingeladen. Das sehr angenehme Gespräch hat ca. 45  Minuten gedauert. Interviewt hat mich eine Team-Kollegin, die auch meine Praktikumsbetreuerin wurde, sowie der damalige Praktikant. Fragen im Gespräch waren beispielsweise: 

- Warum möchtest du ein Praktikum in der Personalentwicklung absolvieren?

- Konntest du in diesem Bereich bereits Erfahrungen sammeln?

- Wie bist du auf K+S und die ausgeschriebene Stelle aufmerksam geworden?

Außerdem wurde ich dann noch zu verschiedenen Stationen meines beruflichen Werdegangs gefragt, wie dem Studium oder anderen absolvierten Praktika und meinen zukünftigen beruflichen Plänen.

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Anstatt in der Kaffeeküche, findet die Besprechung nun virtuell über Microsoft Teams statt. Doch der Spaß bleibt sichtlich erhalten.

Hat das Praktikum deine Erwartungen erfüllt? Was war anders als erwartet?

Insgesamt bin ich sehr zufrieden damit, wie mein Praktikum ablief. Mein Ziel, einen breiten Einblick in die Personalarbeit von K+S zu erhalten, habe ich erreicht und konnte in internationalen Projekten mit unterschiedlichsten Abteilungen zusammenarbeiten. Von Beginn an wurde ich mit Laptop und Arbeitsmaterialien ausgestattet, um auch aus dem Home-Office arbeiten zu können. Diese Flexibilität hat mir gut gefallen. Was mir leider etwas gefehlt hat, war der reale und persönliche Kontakt zu meinen Kollegen*innen. Aufgrund der Corona-Pandemie haben viele Kollegen*innen einen Großteil der Zeit im Home-Office gearbeitet, wodurch man sich nur selten persönlich im Büro getroffen hat.

Wie sah dein Tagesablauf bei uns aus?

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Durch die verschiedenen Aufgabenbereiche hatte ich keinen typischen Arbeitsalltag, jeder Tag brachte neue Herausforderungen. Gleich zu Beginn wurde ich in unterschiedliche Projekte mit eingebunden, wovon einige langfristiger waren und sich über das ganze Praktikum erstreckten und andere wiederum, schnell abgeschlossen wurden. Zum Beispiel hatte ich die Möglichkeit, mit einem internationalen Projektteam eine globale Spendenkampagne zu konzipieren und durchzuführen.

Zudem war es spannend, den Personalbereich als Schnittstelle zu anderen Unternehmensbereichen zu erleben und.zum Beispiel zusammen mit dem Betriebsrat an einer Mitarbeiterumfrage zum Thema Home-Office zu arbeiten und diese auszuwerten.

Neben meinen Aufgaben in der Personalentwicklung hatte ich zudem auch immer die Möglichkeit, mir andere HR-Bereiche, wie z.B. das Personalmarketing anzuschauen. Durch die Corona- Regelungen arbeitete ich an 2 Tagen im Büro und an 3 Tagen im Home-Office.

Trotz Home-Office und virtuellen Meetings, habe ich mich dennoch gut in das Team integriert gefühlt und die Zusammenarbeit hat mir immer Spaß gemacht. Dabei habe ich besonders die lockere Atmosphäre bei den Teammeetings und den Humor beim virtuellen Austausch geschätzt.

Vielen Dank für den spannenden Einblick, Daniel. Wir wünschen dir für deine berufliche Zukunft alles Gute!

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