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Studentin Julia berichtet von ihrem Arbeitsalltag bei K+S!

Julia studiert seit drei Semestern an der FOM Business Administration und absolviert parallel bei K+S ihre Ausbildung als Industriekauffrau. Im neuen Blogbeitrag gibt Julia (20) einen Einblick über den Arbeitsalltag als duale Studentin bei K+S. 

Im August 2021 beschloss Julia, das duale Studium Business Administration und die Ausbildung als Industriekauffrau bei K+S zu beginnen. Insgesamt dauert das Studium dreieinhalb und die Ausbildung als Industriekauffrau zwei Jahre.

Im Interview verrät sie, wie sie auf K+S aufmerksam geworden ist: „Da ich aus der Kasseler Umgebung komme, war mir K+S schon immer ein Begriff. Ich habe sehr viel Positives vom Unternehmen gehört und mich deshalb für das duale Studium entschieden. Das Ganze bestätigte sich dann beim Assessment Center (Auswahltag*) in Kassel.“ 

*Am Auswahltag durchlaufen die Bewerber:innen einen Test mit Fragen am PC. Dieser Test baut auf dem Pre-Test auf, der online zu Hause durchgeführt wird. Auch praktische Aufgaben wie z.B. eine Drahtbiegeübung während des Auswahltages sind bei den technischen Ausbildungsberufen üblich. Bei den kaufmännischen Berufen wird als Praxistest oft eine Teamübung durchgeführt. Am Ende des Auswaltages gibt es ein offenes und lockeres Vorstellungsgespräch, welches etwa 20-30 Minuten dauert.

Alle acht Wochen wechselt Julia ihre Abteilung, um den gesamten Betrieb besser kennenzulernen. Insgesamt bekommt sie dabei in 14 unterschiedlichen Abteilungen einen Einblick in die jeweiligen Tätigkeitsfelder. Der Durchlauf endet für Julia im April dieses Jahres mit den schriftlichen Abschlussprüfungen ihrer Ausbildung. 

Gestartet ist sie in der Personalabteilung (Human Resources). Dort hat sie beim Auswahltag mitgeholfen, indem sie den Tag mit geplant, organisiert und durchgeführt hat. „Es war interessant, den Auswahltag nun auch von der anderen Seite aus mitzuerleben.“ 

Wir bei K+S haben den Vorteil, dass wir uns sehr viele Abteilungen anschauen können und dadurch einen großen Überblick über das Unternehmen bekommen.“

Neben der Personalabteilung wurde Julia im Einkauf, in der Supply Chain sowie im Prozess- und Projektmanagement eingesetzt. Anschließend folgten Marketing und Vertrieb, Customer Segment Agriculture, Controlling, Compliance, Risk und Internal Auditing. Momentan ist sie in der Abteilung Communications & Brands tätig und unterstützt dabei hauptsächlich die Kolleg:innen im Eventmanagement. In der Vorweihnachtszeit bereitete sieunter anderem die Weihnachtsfeier vor, half dabei, Grußkarten zu versenden und das Gebäude weihnachtlich zu dekorieren. „Bei größeren Veranstaltungen wie der virtuellen Betriebsversammlung durfte ich mir hinter den Kulissen selbst einen Eindruck zum Ablauf der Veranstaltung verschaffen. Als Nächstes steht ein Themenabend an, bei dem ich ebenfalls in die Planung involviert bin.“ 

Julia war es wichtig, dual zu studieren:

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„Für mich war von vornherein klar, dass ich nach dem Abitur studieren möchte. Am dualen Studium reizt mich besonders, dass die Theorie in der Praxis direkt angewandt werden kann. Ein „reines Studium“ konnte ich für mich persönlich von vornherein ausschließen. Außerdem finde ich es gut, dass ich neben dem Studium Geld verdienen kann.“ 

Wie sieht deine Woche aus?

„Montag und Dienstag habe ich Berufsschule von 8:00 Uhr bis 13:10 Uhr. Wir bei K+S haben den Vorteil, dass wir nach der Berufsschule nicht nochmal in den Betrieb fahren müssen. Mittwoch bis Freitag arbeite ich dann regulär acht Stunden im Betrieb.“

Kurz vor acht beginnt Julia ihren Arbeitstag mit dem Lesen von E-Mails und dem Checken ihrer Termine. Danach bearbeitet sie ihre Aufgaben. Die sind von Tag zu Tag unterschiedlich: Von kleineren Aufgaben, die sie zwischendurch erreichen bis zu größeren Aufgaben, die mehrere Tage andauern, ist alles dabei. Besonders spannend sind für Julia die größeren Projekte, die über mehrere Wochen bearbeitet werden. Um 12 Uhr trifft sie sich mit den anderen Azubis in der Kantine, um gemeinsam Mittag zu essen und sich über die Arbeit auszutauschen. Danach wird weiter an den Aufgaben gearbeitet. 
Zwei bis drei Mal pro Woche gibt es ein Info-Gespräch, bei dem jeweils ein Kollege:in der Abteilung seine/ihre Tätigkeit und Prozesse vorstellt. Zusätzlich nimmt sie ein bis zwei Mal pro Woche an einem Teammeeting teil, bei dem neue Aufgaben verteilt oder bestehende Aufgaben durchgesprochen werden. Jede zweite Woche findet ein Azubi-Meeting statt, bei dem Ausbilder:innen und Auszubildenden sich über den aktuellen Stand austauschen können.  

Für mich ist das Highlight der Woche der betriebsinterne Englischunterricht bei K+S.“

Jeden Freitag findet der betriebsinterne Englischunterricht statt, der von einem Muttersprachler durchgeführt wird. Dadurch kann sie ihr Business Englisch verbessern und ist gut auf den typischen Berufsalltag im Unternehmen vorbereitet. 
Zu Julias Arbeitsalltag gehört auch, dass sie jede Woche einen Bericht über ihre Tätigkeiten im Betrieb schreibt. „Es ist wichtig, sich nach jedem Tag Notizen zu machen, um den Überblick über die eigenen Tätigkeiten nicht zu verlieren. Außerdem wird dieser schriftliche Nachweis am Ende der Ausbildung dem Prüfungsausschuss vorgelegt.“ 

Ihr Arbeitsalltag endet um 16:15 Uhr. 

Einen typischen Arbeitsalltag hat man nicht in jeder Abteilung:

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„Beispielsweise gab es in der Supply Chain einen typischen Arbeitsalltag, weil sich dort vor allem mit dem Tagesgeschäft beschäftigt wird. Das bedeutet, dass hauptsächlich E-Mails mit Bestellanfragen oder allgemeinen Aufträgen bearbeitet werden. Das kann nicht verglichen werden mit dem Projektmanagement: hier gibt es keinen typischen Arbeitsalltag, weil hier Projekte im Fokus stehen, die teilweise über mehrere Jahre andauern und organsiert werden müssen.“

Was gefällt dir besonders an deinem Studium?

„Nach der Schule konnte ich mir nicht genau vorstellen, welche Aufgaben beispielsweise im Supply Chain Management anfallen. Durch den Abteilungsdurchlauf habe ich herausgefunden, wo meine Interessen liegen, hatte die Möglichkeit viele Mitarbeiter:innen kennenzulernen und einen umfassenden Einblick in die jeweiligen Abteilungen zu bekommen. Über die Zeit habe ich herausgefunden, in welcher Abteilung ich gern in Zukunft arbeiten würde.“ 

Hast du Tipps für angehende Student:innen?

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„Zuerst sollte man sich im Klaren darüber sein, was man selbst möchte. Ein duales Studium stellt einen vor Herausforderungen: Lernen für die Ausbildung, gleichzeitig arbeiten, die Vorlesungen besuchen und Klausuren schreiben. Das erfordert Disziplin, aber es ist machbar!“

Lasst es auf euch zukommen, seid offen für Neues und interessiert, dann fällt das Lernen auf jeden Fall leichter."

Vielen Dank, Julia, für das spannende Interview! 

 

Glückauf! 

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