Titelbild_5-2_Bergbautechnologe

Die Ausbildung zum Bergbautechnologen -
Fachrichtung Tiefbohrtechnik

Simon ist 17 Jahre alt und befindet sich im ersten Ausbildungsjahr zum Bergbauchtechnologen mit der Fachrichtung Tiefbohrtechnik bei K+S. Er hat uns erzählt, wie er auf die Ausbildung gekommen hast, wie sein Arbeitsalltag aussieht, was ihm besonders viel Spaß macht und was er nach der Ausbildung machen will.

Wie Simon auf die Ausbildung aufmerksam geworden ist

Nach seinem Schulabschluss ist Simon aufgrund des großen Ausbildungsangebots auf K+S aufmerksam geworden. Der Bergbautechnologe mit der Fachrichtung Tiefbohrtechnik hat ihn dabei besonders interessiert. Da er jedoch keine konkreten Vorstellungen von dem Beruf und vor allem von der Welt unter Tage hatte, hat er sich für ein Praktikum entschieden, um einen besseren Einblick zu bekommen. Nach dem Praktikum stand für ihn fest, dass die Ausbildung zum Bergbautechnologen genau das Richtige für ihn ist.

Der Arbeitsalltag eines Bergbautechnologen

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Der Tag beginnt bereits um 4:30 Uhr damit Simon pünktlich zum Beginn vor Ort ist. Der Arbeitstag startet mit einer Besprechung und der Aufgabenverteilung für die anstehende Schicht. Um 6:25 Uhr fahren die Azubis in das Bergwerk. Aufgrund von Corona besteht auch unter Tage eine Maskenpflicht, Abstände müssen eingehalten werden sowie die Pflicht sich regelmäßiges die Hände zu waschen. Nach 7,5 Stunden ist die Schicht zu Ende. Einen großen Vorteil hat das frühe Aufstehen: den restlichen Tag hat Simon Freizeit. Diese verbringt er regelmäßig mit seinen Azubi-Kollegen und Kolleginnen. Gerne spielen sie dann auf der Spielekonsole ein paar Spiele oder veranstalten hin- und wieder einen gemeinsamen Grillabend.

Die Ausbildung findet hauptsächlich unter Tage statt. Seminare und Lehrgänge finden dagegen in der Regel über Tage statt. Im ersten Lehrjahr werden den Azubis die unterschiedlichen Salzarten erklärt, die Reviere gezeigt in denen sie unterwegs sein werden und die verschiedenen Maschinen mit deren Aufgaben gezeigt. 

Simons persönliches Highlight

Unvergesslich bleibt für Simon wohl für immer die erste Einfahrt in das Bergwerk sowie die erste Schicht unter Tage. Ein weiterer besonderer Moment, war für ihn außerdem als er zum aller ersten Mal eine der großen Maschinen selber bedienen durfte.

Die Ausbildung ist vielfältig und sehr spannend. Durch den abwechslungsreichen Arbeitsalltag wird es nie langweilig.“
Simon Muskulus, Auszubildender

Langeweile kennt Simon in seiner Ausbildung nicht. „Allein die Arbeit unter Tage bringt sehr viel Abwechslung mit sich“, erklärt er. Dadurch gibt es immer wieder neue Herausforderungen. Durch die Arbeit mit den großen Maschinen ist viel Vorsicht geboten, denn jede Maschine funktioniert ein wenig anders und bedarf speziellen Vorkehrungen. Besonders gerne sitzt Simon aber selber hinter dem Steuer und führt Bohrungen durch.

Vertrauen und Zusammenhalt ist das A und O

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Ganz ungefährlich ist die Arbeit unter Tage jedoch nicht. „Angst habe ich nicht, aber Respekt.“ Daher ist Zusammenhalt und Vertrauen in Simons Beruf besonders wichtig. Kommunikation, Rücksicht und Verständnis sind in dem Ausbildungsberuf des Bergbautechnologen eine wichtige Voraussetzung. Wenn im Notfall etwas passiert muss sich jeder auf den Anderen verlassen können. Bereits zu Beginn der Ausbildung bekommen die Azubis deshalb eine Unterweisung, welche jedes Jahr aufgefrischt wird und Teamtrainingsseminare werden durchgeführt. Für Simon steht bereits jetzt schon fest, dass er auch nach der Ausbildung bei K+S bleiben möchte, um als Tiefbohrer zu arbeiten.

Wem würdest du die Ausbildung empfehlen?

Simon Muskulus, Auszubildender
Die Ausbildung würde ich jedem empfehlen, der sich für den Bergbau interessiert und Lust hat etwas Neues zu entdecken.“
Simon Muskulus, Auszubildender

Vielen Dank Simon, dass du dir die Zeit genommen hast und uns einen Einblick in deinen Ausbildungsberuf gegeben hast!

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