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Portrait Denis

Scheitern erwünscht: Agilität als Motivationsmotor

Denis wurde K+S-intern für seine Agilität ausgezeichnet. Lernen Sie unseren Kollegen aus der Geschäftsentwicklung etwas näher kennen und erfahren Sie, was für ihn Agilität bedeutet, warum agil ein motivierender Unternehmenswert ist und was es mit Brown Paper auf sich hat.

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Im Duden wird agil mit den Worten beweglich und wendig umschrieben. Damit kann sich Denis sehr gut identifizieren: „Agilität bedeutet für mich schnell und kreativ zu Ergebnissen zu kommen.“ Dafür reichen dem 22-jährigen Nordhessen meistens schon ein Stück Skizzenpapier und ein Edding. „Es geht nicht darum, eine perfekte Hochglanzlösung zu haben. Sondern aus ersten Ideen sehr schnell vorzeigbare Prototypen zu entwickeln,“ sagt er.

Seit 2016 ist Denis bei K+S. Angefangen hat er mit einem dualen IT-Studium. Nach seinem Abschluss ging es weiter im Innolab in Kassel. Heute ist er in der Einheit Geschäftsentwicklung im Kundensegment Landwirtschaft tätig. Gemeinsam mit seinen Kollegen entwickelt er neue Vertriebskanäle und Geschäftsfelder auf der Basis digitaler Technologien. Seine agile Arbeitsweise kommt ihm dabei zugute.

„Es ist super spannend digitale Anwendungen in einem Bergbauunternehmen einzuführen“, so Denis. „Digitalisierung in Kombination mit Agilität bietet mir die Möglichkeit, völlig frei und breit gefächert zu denken.“ Denken-Out-of-the-box nennt sich das. Es bedeutet über den Tellerrand hinaus zu schauen und bekannte Begrenzungen und Einschränkungen zu hinterfragen. 

Agilität ist, auch in einer komplexen Organisation wie ein Start-up zu denken: Denken Out-of-the-box.“
Denis
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Dass das funktioniert, zeigen er und seine Kollegen mit der Entwicklung eines Ansatzes für einen K+S-Webshop. Über die App sollen Produkte vertrieben, Dienstleistungen angeboten und Wissen ausgetauscht werden. Dies auch im europäischen Umfeld. Einen Prototypen gibt es bereits. Der agile Ansatz: Bestehende Arbeitsabläufe hinterfragen, Effizienz und Wertschöpfung steigern. Die App wurde in Eigenleistung entwickelt und programmiert. Kosten sind dabei nicht entstanden. „Von Anfang an haben wir das ITSC einbezogen und, wegen des internationalen Ansatzes, gemeinsam sprachliche Barrieren überwunden. Mit dem Prototyp hatten wir dann schnell ein vorzeigbares Ergebnis. Diesen testen wir nun - gemeinsam mit unseren Kunden,“ lächelt Denis. 

Kundennähe ist ihm besonders wichtig. „Viele Unternehmen scheitern daran, dass sie meinen zu wissen, was ihre Kunden denken und brauchen“, hält er fest. „Agilität setzt voraus, ohne vorgefertigte Meinungen und Lösungen auf den Kunden zuzugehen. Es bedeutet, im engen Austausch die Bedürfnisse und Probleme abzufragen, um daraufhin gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.“ Lösungen, mit denen man aber auch scheitern kann, sogar scheitern soll. Denn dies ist ein weiteres Merkmal agilen Arbeitens und Denis Motto: Scheiter schnell, scheiter oft (fail fast, fail often).

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„Viele Unternehmen scheitern daran, dass sie meinen zu wissen, was ihre Kunden denken und brauchen“, sagt Denis.

„Scheitern gehört für mich zum agilen Arbeiten dazu und ist wichtig für die Produktenwicklung,“ hält er fest. „Es ist so: Durch die Kundennähe erhalte ich bereits sehr früh und ohne übermäßige Ausgaben ein klasse Feedback mit dem ich schnell weiter komme.“ Denn zu Beginn gibt es nur vage Annahmen über den Markt, die Produkte und den Kunden. „Diese Annahmen gilt es zu bestätigen oder zu widerlegen. Dabei helfen mir bereits einfache Interviews, zum Beispiel über Teams oder Skype. Mit den fundierten Rückmeldungen kann ich sehr gut weiterarbeiten. Das Feedback steigert mein Wissen um die Bedürfnisse meines Kunden.“ Die Interviewergebnisse lässt er direkt in seinen Prototypen einfließen, passt diesen an, entwickelt ihn weiter und kommt erneut mit seinem Kunden ins Gespräch. Und so geht es weiter. Bis zum finalen, kundenorientierten Produkt.

Agilität als einen unserer Werte zu wissen, ist ein super Motivationsmotor. In einer Wettbewerbsumgebung mit sich stark ändernden und unvorhersehbaren Kundenwünschen ist agiles Arbeiten nicht mehr wegzudenken,“ ist sich Denis sicher.
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